Als kreatives Kerlchen beschloß ich Architektur zu studieren, was ich dann 1993 erfolgreich abgeschlossen hatte. Mein Hang mit Menschen zu arbeiten, Ihnen helfend zur Seite zu stehen, führte mich aber schnell in den sozialen Bereich. Unterricht und Beratung waren zu Beginn meine Schwerpunkte, um dann in leitender Position bei einem Bildungsträger zu arbeiten. Auch hier war für mich die Hilfe am Menschen das wichtigste Kriterium. Neben der Konzeptionierung von so genannten FbW-Maßnahmen oblag die Durchführung von Beschäftigungsprojekten. In diesen sah ich eine konkrete Hilfestellung zu Aufnahme einer langfristigen Bechäftigung.
Die Umstrukturierung der Arbeitsförderung führte auch bei mir zu Veränderung. Ich arbeite seit mehreren Jahren als selbstständiger Berater und Dozent für arbeitslos gewordene Menschen. Hierbei steht für mich die Beratung im Vordergrund, weil ich glaube, dass jeder selber den Schlüssel zur Aufnahme einer Beschäftigung in sich trägt. Vielleicht müssen wir angesichts der veränderten Arbeitsmarktbedingungen flexibler werden. Flexibilität heißt aber auch, neue Wege zu beschreiten und den Mut zu finden, abseits vom bisher ausgeübten Beruf neue Beschäftigungsfelder zu suchen. Dabei möchte ich behilflich sein.
Weiterhin halte ich eine lebenslange Weiterbildung für jeden als dringend notwendig. Nur lebenslanges Lernen führt meiner Ansicht nach zu einem ausgefüllten und erfolgreichen (Berufs-) Leben. Daher bin als Dozent im Bereich der Technikerausbildung tätig und finde hierbei doch tatsächlich zu meinen technischen Wurzeln zurück.